Da bleibt echt nicht viel übrig.

Unser Kader

Da bleibt echt nicht viel übrig schaut man sich unseren Kader an. Vor allem was die Einstellung betrifft – und dann erst die individuelle Qualität. Da kann Katzer – oder wer auch immer – im Sommer viel umbauen. Und vor allem sollte man bitte den Kader nicht nur mit Wert-Potenzial-Kickern aus der zweiten französischen oder spanischen Liga zuballern, sondern noch viel mehr darauf achten, dass diese Spieler auch wissen, wofür Rapid (in der Mentalität) stehen. 

Plan? Gibt es nicht.

Für unseren Spielstil gibt es – entgegen anderer Behauptungen – eh keinen Plan. A bissl Alibi-Pressing, a bissl Ballbesitz, a bissl langsam rausspielen, a bissl lange Bälle – zweite Bälle, 3er Kette, 5er Kette, scheißdrauf. Mit jedem Trainer kommt sowieso was anderes. Kann man bitte auch gerne ändern – und einen klaren Plan entwickeln. Nur wo ist denn „Typ Rangnick“ oder „Typ Muslic“, der das in Hütteldorf machen kann?

Hofmann, Katzer, Gartler, Hatz, Wrabetz und Co sind es anscheinend eher nicht. Nur mal so ganz grob geschätzt. Unsere anderen Legenden laben sich vermutlich lieber an den Buffets der diversen Legendentreffen oder ergehen sich in endlosen Anekdoten und Schmäh-Paraden.

Schauma Spieler

Hedl, gute Momente, aber immer wieder Aussetzer, die Punkte kosten. Mehr als seine Saves retten. 

Gartler, eine solide ewige Nummer 2. Kann einer der Jungen dahinter was?

Schöller leider dauerverletzt, schafft wohl nicht mehr als 40 Minuten, bis er wieder länger ausfällt. 

Raux Yao wird wohl eh verkauft. 

Cvetkovic, starke Mentalität, aber unglaublich ungelenk und langsam, dauernde Gefahrenquelle. 

Ahoussou, leider immer wieder als LV, der er einfach nicht ist, Durchschnitt als IV. 

Jannes Horn, dauernd die Klappe offen, kaum besser als Auer.

Bolla hat gute Spiele, fühlt sich nur nach 3 guten Spielen schon als Superstar und vergeigt arrogant Elfmeter, wird wohl auch verkauft. 

Furkan Demir hat bei dem Dänen wohl nie ein Leiberl, warum auch immer, ist ein echter Fighter. 

Ndzie wäre fit mal eine feine Abwechslung.

Grgic ist wohl auch kein Lieblingskicker des Dänen. 

Borkeeiet ist nicht Fisch und nicht Fleisch, unauffällig hoch 5. 

Gulliksen hat keine Lust auf Rapid und das zeigt er nur zu deutlich in jeder Minute auf dem Platz. 

Seidl gibt sich Mühe, hat ein grünes Herz und gibt sein Bestes, auch wenn nicht immer alles gelingt, was mitunter auch am Restpersonal liegt.

Schaub wäre wichtig, könnte wichtig sein, ist aber ständig verletzt. 

Amane bemüht sich, aber keine Ahnung, wofür er wirklich steht, als 6er zu zart, als 10er zu schwach, ein 8er?

Nunoo ein schöne Option für die Zukunft, wenn er fit bleibt.

Tilio – nein Danke! 

Dahl, unser bester Kicker – hoffentlich bald mal richtig fit. 

Wurmbrand, ein großes Talent, nur leider zuletzt schon länger nicht in Form, wird wohl bald in die deutsche Liga (Zwei) flüchten. 

Yusuf Demir im 34sten Anlauf, ein Versprechen einzulösen, dass er uns als ganz Junger gab. 

Weimann, ein großer Arbeiter, weiß nur leider nicht, wo das Tor steht. 

Weixelbraun, gibt´s den noch? 

MBuyi, hoffentlich bald wieder fit.

 Antiste, bitte nie wieder in grünweiß in Hütteldorf – und Danke für gar Nichts.

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Glückscoach Dänentrainer

Viel Glückscoach-Blabla von unserem dänischen Trainer. Wenig Effekt auf dem Platz. Komische Personalentscheidungen, die zu 90% nicht aufgehen. Probiert immer und immer wieder dasselbe, obwohl es zuvor schon fünfmal nicht klappte. Sein Zaubergriff des riskanten, endlosen Rausspielens, um Räume zu schaffen wurde von Taktik-Experten eh genug abgefeiert. Ich als Sauprolet finde, dass unsere Verteidiger dafür einfach viel zu schlecht kicken können. Jeder kontrollierte Aufbau birgt unendliches Risiko (Cvetkovic – mit dem Ball per Sie). Intelligentes Pressing findet bei uns nicht statt. Zwei laufen an, der Rest schaut zu – so bleiben immer mehr als genug Anspiel-Optionen für den Gegner. 

Für den Fitnesszustand des Kaders kann der Trainer nichts. Aber hier braucht es eine große Änderung. Denn viel laufen sollte wirklich jeder können, auch sprinten sollte jeder viel und ausgiebig können. Doch bei unserem Lazarett aktuell ein Hohn. Dauernd Dauerverletzte – von Ndzie über Schaub bis Dahl und MBuyi. 

Das muss man in den Griff kriegen. Denn ein Klub wie Rapid muss seinen Gegner auch mal kaputtlaufen können. Im Augenblick machen das die Laufmaschinen der Gegner mit uns. 

Chancen für Rapidler

Und bitte gebt jungen Rapidlern, echten Rapidlern eine Chance. Auch hier gibt es dann in 2,3 Jahren Verkaufspotenzial. Aber noch mehr Gulliksens, Antistes und Tilios bringen uns echt keinen Millimeter weiter. 

Rapid muss endlich wieder für was stehen. Rapid braucht ein Gesicht. Es muss ein Gerüst an Menschen geben, das für unseren Klub steht. Ein klarer Coach, ein starker Goalie, davor ein Fels in der Brandung, ein Taktgeber im Mittelfeld und vorne ein Vollstrecker. Natürlich ist es 2026 schwer, Spieler länger in Österreich zu halten. Nach 10 guten Spielen locken geldgeile Berater mit viel mehr Kohle im Ausland. Alles ok, dahin entwickelt sich der Fußball. 

Aber dann muss man eben schauen, dass man die Anker-Spieler emotional und rational in Wien binden kann. Tolle Stadt, tolles Stadion – und bei nationalem Erfolg spielt man sich ja eh unweigerlich international in die nächste Liga.  Momentan haben wir eine Durchschnittstruppe ohne Seele und jeden Sommer werden auch noch die 1,2 besten Kicker daraus verkauft, siehe Sangare, Jansson etc. Und zurück bleibt eine seelenlose Durchschnittstruppe ohne die besten Kicker. Kein richtiges Erfolgsprinzip, oder?

Screenshot

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