Öd und blass der FAK – Das Wiener Derby!

Ach, das war doch ein schönes Spiel gestern im Happel Stadion. Rapid schlägt die Austria sicher, souverän und absolut verdient 4:1. Das Schöne daran ist unter anderem, dass bei Rapid die „alten“ und die „neuen“ Spieler wirklich eine starke Vorstellung geboten haben. Wobei sich alt hier nur darauf bezieht, dass diese Spieler schon länger bei Rapid spielen. Schaub und Schob, Schrammel und Schwab machen sich gut. Die Verteidigung steht sicher. Traustason, Mocinic und Joelinton überzeugen ebenso. Eigentlich gab es im gesamten Team keinen wirklichen Ausfall – sieht man mal (leider wieder) von unserem slowakischen Bären ab. Unser gemütlich-grimmiger Riese lieferte eine Slapstick-Einlage der Sonderklasse ab und bescherte den Veilchen so immerhin den Ehrentreffer.

Nach dem souveränen Aufstieg in die nächste Europa League Runde der nächste, wichtige, erfolgreiche Schritt. Man sieht, dass die Selbstverständlichkeiten noch nicht ganz da sind – aber die Mannschaft macht das durch eine neue Wachheit wieder wett. Schaub findet sich immer mehr in der Rolle des Gestalters zurecht und hat auch seinen Torinstinkt wieder ausgegraben (jetzt bitte xund bleiben und eine ganze starke Saison spielen).

Mocinic macht wirklich Spaß, natürlich ist er (noch) kein Modric. Sonst würde er ja auch nicht bei Rapid sondern in Paris, München , Manchester oder London spielen. Aber seine Sicherheit am Ball und sein Passgenauigkeit sind wirklich bestechend. Ein Spieler, der auch einen Petsos in Bestform vergessen machen kann. Aber schauen wir mal, wie konstant er sich entwickelt.

Wenn Joelinton sich diese unnötigen Dummheiten wie nach dem 2:1 auch noch spart, werden wir mit dem Brasilianer noch viel Freude haben. Alles in allem wirkte die Mannschaft gestern sehr stabil, sehr motiviert (gut, wann, wenn nicht im Derby) und sehr lernfähig. Und dass obwohl unser Bester der letzten Wochen – Murg – wegen Krankheit gar nicht auf dem Platz stand. Aber Szanto war ein wirklich mehr als guter Vertreter. Der junge Mann, den ich bisher noch gar nicht so prominent auf dem Plan hatte, zeigt eine wirklich gute Entwicklung. Ein Grund mehr zur Freude.

Abseits des Rasens machte das Wiener Derby leider wieder weniger Spaß – aber manche begreifens wohl wirklich nie. Ich verstehe es nicht, warum man einen herrlichen Fußball-Nachmittag durch Stumpfsinn und Gewalt trüben muss. Hier haben Verein, Polizei und natürlich diese „“Fans““ (man mag sie nicht wirklich so nennen) noch einiges zu lernen.

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