Mit „Djurisic“ back to the roots?

Nach langer Zeit, hat der Stadionbesuch in Hütteldorf letzten Samstag auch sportlich wieder Sinn und Spaß gemacht. Die „Ära“ Canadi ist Geschichte. Djuricin und Bernhard haben (interimistisch) übernommen. Und gemeinsam wurde Altach 3:0 geschlagen.

Von Zoran zu Goran. Von Barisic zu „Djurisic“?

Und auch der neue Headcoach machte kein Hehl daraus, dass er mit der grundsätzlichen Spielordnung (zumindest für dieses Spiel) wieder zu den erfolgreich(er)en letzten Jahren zurückkehren wollte. Goran machte also den Djurisic – und ließ sein Team so auflaufen, wie es vermutlich auch Zoran B. gemacht hätte.

Und um keine Floskel zu vermeiden, machte den Unterschied in diesem Spiel allerdings viel mehr die Einstellung als die Aufstellung aus. Und man hat in diesem Spiel auch gesehen, was man aus einer Mannschaft herausholen kann, wenn man die Spieler so behandelt, wie Mitarbeiter (auch gut verdienende) nun mal spätestens im Jahr 2017 behandelt werden sollten. Denn es ist mit Sicherheit kein Zeichen von Führungsstärke, wenn man ignorant und stur auf seinem System beharrt. Und wohl zu wenig versucht, die Menschen auch wirklich abzuholen. Sie für seine Ideen zu gewinnen. Man muss heute einfach sein Team von seinen Ideen und Plänen überzeugen, sie mit Begeisterung mitnehmen. Dann kann sich auch Erfolg einstellen. Klar, kann auch 2017 noch der sture „Peitschenknaller“ bei manchen Mannschaften funktionieren. In Hütteldorf wohl eher nicht.

Dass gerade Steffen Hofmann mit einem guten Spiel und zwei Treffern auch zum emotionalen Matchwinner wurde, ist wohl kein Zufall. Genauso wenig wie Tatsache, dass der junge Malicsek das dritte Tor machte. Ein Spieler, der in den letzten Wochen nie zum Zug kam. Von dem ich aber überzeugt bin, dass er für Rapid Wien noch sehr sehr wichtig werden kann, wenn man auf ihn baut (und ihn auch aufbaut).

Ich denke, ein großes Aufatmen ging jetzt durch Hütteldorf, ein teures Missverständnis wurde beendet. Doch mit tiefem Luftholen alleine wird man diese Saison auch nicht anständig zu Ende spielen können.

Jetzt heißt es, dort anzuknüpfen, wo die Mannschaft am Samstag aufgehört hat. Mit Leidenschaft und erhobenem Haupt in der Liga weiter Punkte sammeln, den Derbysieg holen und im Cup einen Titel sichern. 

 

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