Glücklich ins Cupfinale!

Ja, es stimmt, wir haben in dieser grausigen Saison schon einige Male wirklich gut gespielt und trotzdem verloren. Gestern haben wir die meiste Zeit wirklich schlecht gespielt und stehen trotzdem im Cupfinale.

Gottseidank haben wie gestern gegen einen zwar sehr motivierten und frechen – aber auch unfassbar harmlosen Gegner gespielt. Irrsinn, wie viele Chancen wir den Linzern auf dem grünen Tableau serviert haben. Und sie haben sie fast alle stümperhaft vergeben. Oder fanden in Knoflach ihren Meister. Wirklich gut, dass gestern keiner der ersten 4 der Bundesliga auf der anderen Seite stand. Das hätte furchtbar ausgehen können.

Unsere Leistung war in etwa genauso schwach wie am Wochenende gegen die Violetten. Aber wir hatten wirklich großes Glück, dass der Gegner eine Klasse ungefährlicher war. Trotzdem ist es schön, dass der LASK wieder aufsteigt. Schön, einen neuen Gegner zu haben, der zu seinem Besuch in Hütteldorf auch eine stattliche Anzahl an Fans mitbringt. Wäre den Linzern wirklich zu wünschen, dass es ein längerer Aufenthalt in der obersten Spielklasse wird.

Ist schließlich auch der Verein, zu dem ich – als Oberösterreicher – in meiner Kindheit des öfteren auf die Gugl (mit)pilgern durfte. Seine ersten Stadionbesuche vergisst man nie ganz. 

Von da her war es gestern ein Spiel zweier Vereine, denen ich wirklich beiden den Finaleinzug gewünscht hätte. Rapid zu 90%, dem LASK zu 10%.

Zurück zum Spiel: es ist wirklich erstaunlich, wie verunsichert grüne Profi-Fußballer momentan daran scheitern können, einen Ball über 3 Meter sicher zum Mitspieler zu bringen. Unser Abwehrverbund ist momentan leider eine Ausgeburt an Verzagtheit und Unsicherheit. Es klappt wenig bis gar nix. Koordinierter Spielaufbau Fehlanzeige. Und unsere Offensivkräfte schaffen es – wie schon im Derby – faszinierenderweise immer wieder, sich selbst auf ganz kleine Räume einzuengen. Es ist fast schon drollig zu sehen, wie sie dann versuchen sich mit Doppeldoppelpass auf engstem Raum durchzunudeln. Was halt selten gelingt.

Aber ein strammer Schuss von Murg, und eine mutige Energieleistung von Joelinton (samt Riesenmurx des LASK Spielers) haben uns ins Finale gebracht. So soll es sein. Und über unsere Chancen gegen Salzburg sollten wir jetzt noch nicht wirklich nachdenken.

Jetzt erst den Klassenhalt sichern und dann mutig auf den Saisonhöhepunkt zustürmen! Wird schon irgendwie werden … (Mantra der Saison:)

 

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