Einziger Plan: Individuelle Klasse

Gerade zurück aus dem Stadion vom fürchterlichen Heimspiel  gegen den Wolfsberger AC. Fürchterlich natürlich aus Sicht eines Rapidfans. Die Wolfsberger haben sehr clever und frech gespielt. 4 Schüsse aufs Tor für den WAC bei 1 Schuss aufs Tor von unserer Mannschaft – DAHEIM IN HÜTTELDORF!

Unsere Mannschaft zeigte heute eine 100% charakterlose, herzlose und leidenschaftslose Leistung bei einer gleichzeitigen spielerischen Bankrotterklärung. Was da heute in grünen Trikots über den Rasen schlich, war ein Hohn für unseren Verein. Diese Leistung widerspricht so ziemlich allem, wofür der SK Rapid Wien seit 1899 steht.

Und das zeigt vor allem eines: 

„Trainer“ Djuricin hat überhaupt keine Kontrolle und überhaupt keinen Einfluss mehr auf diese Mannschaft.

Denn auch wenn diese Saison noch sehr kurz ist, zieht sich vor allem eines durch unsere Spiele: Lange Phasen eines völlig teilnahmslosen, leidenschaftslosen Unkicks. Und nach jedem Spiel wird das auch „knallhart“ angesprochen und in den immergleichen, ermüdenden Presseerklärungen wird natürlich Besserung gelobt und es werden kraftmeierische Floskeln gedroschen, mit wie viel Herz man das nicht im nächsten Spiel alles wieder gut machen wird.

Und gerade das heutige Spiel – ein absoluter Tiefpunkt – hat „eindrucksvoll“ gezeigt, dass die Spieler offensichtlich einfach drauf scheixxen, was der Trainer da immer und immer wieder vor sich hin floskelt. Es ist das gleiche, trübe, planlose Spiel wie in der letzten Saison – es haben sich zwar ein paar Namen auf dem Rasen geändert – das öde Ballgeschiebe ist das Gleiche geblieben. Rapid steht für nichts im Moment – außer für herzlose Auftritte.

Und das zeigt die Wurzel des Problems:

Unsere Mannschaft hat Null Plan, Null System, Null Struktur. Spiele gewinnen wir maximal aufgrund individueller Klasseleistungen.

Denn wenn man heute sah, wie frisch, einfach und klar strukturiert sogar der WAC nach vorne kombiniert – trotz neuem Trainer und vielen neuen Spielern – wurde das Fehlen jeglichen Plans in unserem Spiel noch offensichtlicher. Aber noch hat ja Rapid ein paar Spieler wie Murg, Knasmüllner, Schwab, Boli, Alar, Schobesberger (hoffentlich bald wieder), die dann mit Einzelleistungen Spiele für uns entscheiden können. Strukturierter Plan steckt da keiner dahinter.  Und das ist das große Versäumnis dieses „Trainers“. Man hat zwar gerade Trainingslager und Trainingsspiele en masse hinter sich. Aber unsere Truppe lässt überhaupt kein System und keinen Plan erkennen. Dazu kommt momentan auch noch, dass man den Eindruck hat, die haben auch so überhaupt keine Lust, auch nur einen Schritt mehr zu machen und sich als Team mal zu einem Sieg zu kämpfen.

Und das wiederum macht eines klar:

Solange dieser „Trainer“ bei unserem Verein sportliche Verantwortung trägt, werden wir auch nix gewinnen. Die Zeit der Titellosigkeit wird prolongiert – genauso wie das Gerede von Pech und mangelndem Glück und wie die immergleichen öden folgenlosen, kraftmeiernden Pressekonferenzen.

Und damit wir uns richtig verstehen. Mit einem hat unser Sportdirektor völlig recht. Auch diese Leistungen geben niemandem das Recht, unsere sportliche Leitung unter der Gürtellinie und persönlich zu beleidigen.

Ich wünsche Herrn Djuricin persönlich und privat alles Gute und alles Glück dieser Welt. Ich wünsche mir aber auch, dass er bald nicht mehr Trainer von meiner Rapid ist. 

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